13.07.2026: Informeller Austausch. Besuch beim Betroffenenbeirat Köln.

Der Betroffenenbeirat Köln hat den Betroffenenbeirat Essen nach Köln eingeladen und um Unterstützung gebeten. Der Beirat in Köln steht vor erheblichen Herausforderungen: Er hat kein eigenes Budget, keine Geschäftsstelle und erhält lediglich eine geringe Aufwandsentschädigung. Darüber hinaus können sie keine eigenen Pressemeldungen herausgeben, da diese zuvor vom Erzbistum Köln genehmigt werden müssen.
Die beiden Sprecher, Wilfried Fesselmann und Hans Joachim Schöttler, haben sich den Fragen der Anwesenden gestellt und die Situation in Essen erläutert, die sich stark von ihrer eigenen unterscheidet. Der Beirat Essen verfügt über eine Geschäftsstelle und kann regelmäßige Sitzungen abhalten, was in Köln nicht möglich ist. Auch Budgetfragen und die Pressefreiheit wurden ausführlich besprochen.
Die Referentin hat alle Punkte sorgfältig protokolliert, und es fand ein Interview im Garten des Martenushauses statt. Ziel dieses Austausches ist es, Kardinal Woelki die Herausforderungen und Bedürfnisse der Beiräte aufzuzeigen und darzustellen, wie eine effektive Zusammenarbeit in anderen Bistümern gestaltet werden könnte. Solche Gespräche sind wichtig, um die Unterstützung der Betroffenen zu verbessern und eine transparente Kommunikation zu fördern.